Auf der OPTI getroffen: BELLINGER

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Viel Farbe, Details und Freude – das sind die Brillen von BELLINGER handmade in Denmark. Claus und seine Frau Malene machen Brillen mit einer Liebe zum Detail. Ihre Kollektionen sind von kleinen Details, viel Farbe und besonders viel Freude geprägt. Der Name des Brillenlabels ist aus dem Mädchenname von Malene entstanden.
Claus hat sich auf der diesjährigen OPTI in München für mich und eyewear-styling Zeit genommen und Fragen rund um das dänische Brillenlabel beantwortet.

Wer steckt hinter den Brillen von BELLINGER?

Wir haben bei Bellinger House drei Linien mit unterschiedlicher DNA. Die ganze Philosophie dieser Linien ist unterschiedlich. Man kann die Linien nicht vergleichen. BELLINGER ist unsere erste Kollektion, damit haben wir 2003 angefangen. BELLINGER ist eine Kollektion mit Details, viel Farbe und Freude. Da ist sehr viel Freude hinter dem Produkt und eine Liebe für Details und Farben.

Bellinger_Tricab

Bellinger Tricab

3 Linien – mit dem Wunsch, es besser als die Anderen zu machen

Wie ist „BELLINGER“ entstanden?

BELLINGER ist ein Bisschen komisch entstanden. Die Jahre zuvor war ich in der Brillenbranche tätig. Ich habe für andere Firmen gearbeitet und unterschiedliche Marken verkauft. In 2001/2002 hab ich gedacht, das können wir selber besser machen, anderes machen. Meine Frau und ich. Uns hat einfach was in der Branche gefehlt wie beispielhaft Farben oder Details auf den Bügeln. Im Frühjahr war ich in der Möbelbranche sehr beschäftigt. Ich wollte gerne mein Interesse an den Möbeln und an der Architektur in den Brillen rüberbringen.
Die erste Kollektion, die wir gemacht haben, war dem dänischen Möbeldesigner Verner Panton gewidmet. Ich liebe seine Farben und Formen – einfach sein Design. Wir haben versucht, seine Philosophie und meine Liebe zu seinen Möbeln und den Brillen zu integrieren. Das ist die Geschichte von BELLINGER. Viel Farben, viel Details und viel Freude.

Viele Farben, viele Details und viel Freude

Die zweite Kollektion Entourage of 7 haben wir vor vier Jahren gelauncht. Entourage of 7 ist eigentlich eine amerikanische Kollektion. Die Kollektion ist am amerikanischen Lifestyle angelehnt. Dieser ist cool und vintage angehaucht. Es gibt viele kleine Details, nicht viel Lärm an den Sachen. Sie ist ganz schlicht und einfach.

Die dritte Kollektion ist BLAC. Die haben wir 2008 lanciert. Sie ist etwas ganz Spezielles und was ganz Anderes. In der Brillenbranche gibt es nichts derart Vergleichbares. Wir stellen die Brillen selbst aus Carbon her. Es gibt kein anderes Label, das das macht. Wir haben das Konzept selbst entwickelt, ganz ohne Fabriken in Asien oder ähnliches. Alles homemade in Dänemark. Das ist ein Carbon, das wirklich per Hand gemacht ist. Das ist richtig typisch dänisches Design mit ganz feinen Details, ganz schlicht und sehr clean.

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Seine Inspiration findet der Brillendesigner in Möbeln und Rennwagen

Wo lässt du dich zum Thema Eyewear inspirieren?

Möbel und Rennwagen, Formel 1. Die ganze Geschichte mit BLAC und Carbon. Aufgrund meines Interesses für schnelle Autos kommt die Inspiration von Rennwagen und der Formel 1.

Was ist das Besondere an euren Modellen?

Unsere Besonderheit ist das Carbon. Das hat keiner. All unsere Acetat-Farben machen wir selbst.

Bei BELLINGER wird noch Wert auf die persönliche Beratung vor Ort gelegt.

Wo kann man eure Brillen kaufen?

Bei den guten Geschäften in Deutschland. Wir haben keinen Online-Verkauf.

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Bellinger Goldline

Was ist dein persönliches Lieblingsmodell?

Das Modell, das ich momentan trage. (Entourage of 7 PCH4)

Auch die Dänen sehen das diesjährige Must-Have in den runden Formen.

Welche Modelle, Formen oder Farben sind die diesjährigen Must-Haves?

Runde Formen. Je nach Kollektion liegt auch Farbe im Trend. Bei BELLINGER sind starke Farben angesagt, wie gelb, rot oder orange. Bei Entourage of 7 ist es dagegen gold.

Was war dein schönstes Erlebnis mit Brille?

Mein schönstes Erlebnis mit Brille war, als wir 2008 die Kollektion BLAC in Mailand lanciert haben. Das war bis heute die größte Herausforderung bei uns in der Firma.

 

Claus, vielen Dank, dass du dir für das Interview Zeit genommen hast!

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